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BenQ XL2730Z (27 Zoll) WQHD LED-Monitor

(4 / 5 bei 118 Stimmen)

389,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 22. September 2017 00:23

HerstellerBenQ
ModellXL2730Z
Bildschirmgröße27 Zoll (68,58 cm)
AuflösungWQHD (2560 x 1440)
PanelTN
DisplayLED-Backlight
Reaktionszeit1 ms
Bildwiederholfrequenz144 Hz
Helligkeit350 cd/m²
Kontrast1000:1
Höhenverstellbarkeit

Höhere Auflösung ist im Gaming-Bereich nicht mehr das alleinige KO-Kriterium für optimalen Spielspaß. Extrem schnelle Spiele vermitteln ihre actionreiche Grundcharakteristik erst mit hohen und vor flüssig dargestellten Frameraten. BenQs 27-Zoll-Monitor, der XL2730Z, vereint beide technische Finessen und bietet ein Allround-Pack für höchste Ansprüche an Performance und Qualität.


BenQ XL2730Z Gaming Monitor Produktbericht 2017

Die wichtigsten Produkteigenschaften im Überblick:

  • Bildschirmgröße: 27 Zoll (68,58 cm)
  • Auflösung: WQHD (2560 x 1440p)
  • Panel: TN
  • Display: LED-Backlight
  • Reaktionszeit: 1 ms
  • Bildwiederholfrequenz: 144 Hz
  • Helligkeit: 350 cd/m²
  • Kontrast: 1000:1
  • Höhenverstellbarkeit: ja
  • Leistung: 65 Watt
  • Produktabmessungen: 66,4 x 63,4 x 55,7 cm
  • Gewicht: 7 kg
  • Anschlüsse: 2x HDMI + DVI-D + DisplayPort 1.2 + VGA + USB + Köpfhörerausgang
  • Zusatzfeatures: AMD FreeSync, Motion Blur Reduction, 20-Level Color Vibrance, Black eQualizer Dynamic, Low Blue Light

Lieferumfang

Oft fällt dem ersten Eindruck ein besonderes Gewicht zu. Beim Lieferumfang darf der Hersteller sich diesmal daher selbst beglückwünschen. Mit Kabeln und Extras wird nicht gespart und damit dem Käufer lästiges nachrüsten wichtiger Komponenten erspart. Im Paket liegen Verbindungskabel für USB, DisplayPort, DVI-DL und eine schwarze Plane als Staubschutzabdeckung bei. Zusätzlich gibt es einen rundlichen OSD-Controller mit drei Tasten und den eigens für diesen vorgesehenen Ablagepunkt am Standfuß. Neben der Treiber-CD liegt noch Display-Pilot als weiteres Software-Paket bei.


Ausstattung und Design

BenQ investierte offensichtlich in dieses Modell viel Herzblut, um allen Bedürfnissen der Gamer-Szene gerecht zu werden. Dieser Monitor besitzt eine matte, schwarze Plastikoberfläche mit einigen roten Akzentuierungen. Dadurch wirkt er bereits etwas ungewöhnlich und sportlicher im Vergleich zu zahlreichen Standardbildschirmen auf dem Markt.

Seine wirklichen Stärken liegen aber in der hervorragenden Ergonomie. Höhenverstellbarkeit bis zu 14 cm, Schwenken des Kopfes oder gleich die exklusive Hochkantstellung – alles ist hier vertreten. Zusätzlich hilft eine Skala am Träger bei der Feinjustierung. Am oberen Ende des Ständers befindet sich ein Haltegriff für den einfachen Transport des Gerätes, weiter unten erlaubt eine kreisförmige Aussparung die sachgerechte Organisation von angeschlossenen Kabeln. Diese fährt laut anderer Tests bei der Neuausrichtung der Höhe gleich mit, was störende Blockaden im Vorfeld vermeidet.

Zur Linken befindet sich leicht zugänglich das USB-Hub (3.0) mitsamt Kopfhöreranschluss und Mikrophonsteckplatz. Als Kirsche auf dem Eis serviert BenQ noch einen ausfahrbaren, feuerroten Plastikbügel, der als Halterung für Headsets gedacht ist. Außerdem gibt es einen separaten Pass-Through-Mikrophoneingang bei der hinteren Anschlussreihe zum durchschleifen des Signals. In stylischem Rotton sind dort die übrigen Grafikeingänge klar leserlich gekennzeichnet. Zwei HDMI-Eingänge (2.0 und 1.4), DisplayPort 1.2, DVI-DL und ein altmodischer VGA-Anschluss zieren die hintere Unterseite des Monitors.

Zur Anbringung an eine Wand sind außerdem noch VESA-Bohrungen (100 x 100) auf der Rückseite vorhanden. Als kuriose und gleichermaßen einfallsreiche Krönung der Eigenarten präsentiert sich ein rundlicher Controller, der per USB 2.0 mit dem Monitor kommuniziert. Mit dem S Switch Arc getauften Werkzeug sind schnelle Direktzugriffe auf diverse Menüs im OSD möglich. Permanente Klickerei auf den herkömmlichen OSD-Buttons an der rechten Seite für die Monitoreinstellungen entfällt damit. Insgesamt ist all dies eine sehr beeindruckende Darbietung, die hier BenQ dem Anwender feilbietet.


Bildqualität und Technik

Full-HD ist für viele gehobene Gaming-Bildschirme nicht mehr kleidsam. Der BenQ XL2730Z verfügt daher über eine erhöhte WQHD-Auflösung mit 2560 x 1440 Pixeln auf 27 Zoll Bildschirmdiagonale. Typisch für ein 8-Bit TN-Panel fällt die Farbraumabdeckung (72 % NTSC) nicht außergewöhnlich stark aus und wirkt im Vergleich zu hochwertigen IPS-Kontrahenten etwas ausgewaschen. Dagegen ist der Kontrast mit 1000:1 und die Helligkeit mit 350 cd/m² sehr gut aufgestellt. Zudem hält der Monitor noch eine respektable Blickwinkelstabilität aufrecht, was in verschiedenen Testportalen bestätigt wurde.

Primär leidet bei ungünstiger Betrachtungsposition mehr der Kontrast, zu extremem Farbverfälschungen kommt es jedoch kaum – für professionelle Grafiker ist der Monitor jedoch ohnehin nicht konzipiert. Gamer dürfen sich zudem über die flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung und den Low-Blue-Light-Modus freuen. Beide Features helfen dabei, den Stresspegel der Augen möglichst niedrig zu halten. Außerdem trumpft das schnelle Display mit 1 ms GTG Reaktionszeit auf und bringt maximal 144 Hz für die Bildwiedergabe mit sich. Damit sind Schlieren selbst bei kritischen 3D-Titeln nahezu ausgeschlossen.

Aufgrund einer fehlerhaften Implementierung der Stroboskop-Beleuchtung im Blur Reduction-Modus funktioniert die ansonsten anstandslose Technik auf 60 Hz nicht einwandfrei. Wer also dieses Display auch für Konsolen nutzen möchte, sollte beim Kauf auf diese kleine Einschränkung denken. Inzwischen hat der Hersteller neue Firmware veröffentlicht, die unter anderem Bugs (AMA-Bug) bei der Bilddarstellung ausbügelt und ungewollte Doppelbilder verschwinden lässt. Geräte mit der Version V1 im freien Handel sind daher beim Einkauf zu meiden. Ansonsten haben PC-Gamer die Wahl: Superschnelle Frames ohne Ruckler durch kurzfristige Performance-Tiefs via Adaptive Sync mit AMD FreeSync oder eben absolute Freiheit von der typischen Bewegungsunschärfe bei LCD-Bildschirmen (BenQ Blur Reduction).

BenQ merzt auch ein häufiges genanntes Argument gegen AMDs adaptive Lösung aus. Die zulässige Reichweite für adaptive Anpassung beläuft sich nun auf stolze 40 bis 144 Hz. Durch diese großzügige Spanne dürften Einbrüche unterhalb der totalen Untergrenze im Betrieb quasi keine relevante Praxis besitzen. BenQ packt des Weiteren interessante Features bei, die auch bei vielen anderen Gaming-Modellen aus eigenem Hause vorhanden sind. Der Black eQualizer hellt dunkle Schattenbereiche auf und macht sie besser sichtbar. Darunter leidet zwar Kontrast und Ästhetik, aber für kompetitive Gaming-Sessions ist dies sicher eine brauchbare Option, um in dunklen Szenarios den Überblick nicht zu verlieren.

Individuelle Setups lassen sich nun sogar über das OSD direkt auf einen USB-Stick oder in der Cloud speichern und bei Bedarf wieder einladen. Durch das Tool Display Pilot sind Einstellungen auch komplett per Software justierbar. Alternativ bietet sich der klassische Weg durch die physikalischen Bedienelemente oder dem neuen Controller mitsamt Hotkeys, dem S Witch Arc, an. Die Leistungsaufnahme hält sich mit 65 Watt noch in Grenzen – es gibt aber klar sparsamere Modelle auf dem Markt.


Vorteile, Nachteile und abschließendes Fazit

Vorteile:

  • extrem schneller Reaktionszeiten und Hz-Raten
  • AMD FreeSync und Blur Reduction für optimale Darstellung
  • WQHD-Auflösung
  • Ausstattung und Ergonomie absolut top
  • Kopfhörerhalter, Mikrophonanschluss, S Switch Arc

Nachteile:

  • TN-Panel mit den üblichen Nachteilengen
  • Farben sind Standard
  • für NVIDIA-Grafikkarten weniger interessant

 

Fazit:

Angesichts der Flut an Anpassungseinstellungen und Optimierungen drängt sich die Frage auf, wie vorhergehende Generationen von Zockern überhaupt in der einstigen Technik-Einöde haben überleben können. BenQ verspricht und liefert pfeilschnelle Reaktionszeiten, hervorragende Setups und ein allgemein komfortables Handling.

Dazu gibt es schwindelerregend hohe Frameraten, die auch noch adaptiv synchronisiert werden und für ruckelfreie Kamerafahrten sorgen. Auch ohne dieses Feature ist der Monitor exzellent, für AMD-User ist er jedoch eine handfeste Empfehlung – sofern die restliche Ausstattung des PCs diesen potenten Monitor auch mit ausreichend Bildmaterial in angemessener Zeit beliefern kann. Der aktuelle Preis von ca. 600€ (Stand Dezember 2016) ist für dieses Alleskönner mehr als nur gerechtfertigt. Liebhaber von 3D-Shootern, Rennspielen und schnellen Titeln aus dem RTS-Genre kommen hier voll auf ihre Kosten.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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