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BenQ XL2720Z (27 Zoll) LED-Monitor

(4 / 5 bei 56 Stimmen)

486,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 20. November 2017 08:17

HerstellerBenQ
ModellXL2720Z
Bildschirmgröße27 Zoll (68,58 cm)
AuflösungFull HD (1920 x 1080)
PanelTN
DisplayLED-Backlight
Reaktionszeit1 ms
Bildwiederholfrequenz144 Hz
Helligkeit300 cd/m²
Kontrast1000:1
Höhenverstellbarkeit

BenQ scheint mit dem BenQ XL2720Z den scheinbar perfekten Gaming-Monitor im Portfolio zu haben. Gegenüber dem schon etwas gealterten Vorläufer, dem BenQ XL2720T, setzt der Hersteller auf eine verbesserte Hz-Rate und spendiert dem Gerät gleich noch einen speziellen Modus zur Reduktion von Bewegungsunschärfen. Sind die Neuerungen ein Upgrade wert?


BenQ XL2720Z Gaming Monitor Produktbericht 2017

Die wichtigsten Produkteigenschaften im Überblick:

  • Bildschirmgröße: 27 Zoll (68,58 cm)
  • Auflösung: Full HD (1920 x 1080p)
  • Display: LED-Backlight
  • Reaktionszeit: 1 ms
  • Bildwiederholfrequenz: 144 Hz
  • Helligkeit: 300 cd/m²
  • Kontrast: 1000:1
  • Höhenverstellbarkeit: ja
  • Leistung: 27 Watt
  • Produktabmessungen: 27,3 x 64,2 x 54,8 cm
  • Gewicht: 7 kg
  • Anschlüsse: 2x HDMI 1.4 + DVI-DL + DisplayPort 1.2 + VGA + 4x USB + Köpfhörerausgang
  • Zusatzfeatures: NVIDIA G-Sync, Motion Blur Reduction, Black eQualizer Dynamic, Game Mode Loader, Low Blue Light, Display Pilot

Lieferumfang

Als nettes Extra inkludiert der Hersteller eine Plane, die den Gaming-Monitor vor unnötigen Staubkontakt schützen soll. Außerdem dient ein der Computermaus teils nachempfundener S Witch als nettes Navigations-Accessoire, um Schnellzugang zum OSD zu erhalten. Auch anderweitig gibt es für Kritik in Sachen Zubehör keinerlei Anlass. BenQ legt passende Kabel für Netzanschluss, den USB-Hub, klassischem VGA und DVI-DL bei. Letzteres ist besonders wichtig, um die neue 144-Hz-Funktion auch vollwertig nutzen zu können.


Ausstattung und Design

Aufgerichtet wirkt der BenQ XL2720Z laut verschiedener Testportale massiv und sehr stabil. Der Bildschirm sitzt fest und auch Bedienelemente und Verarbeitung wirken durchweg hochwertig. Seitlich liegt der USB-2.0-Hub, der zwei Buchsen für Peripherie oder Datenträger bereitstellt. Wer mit Kopfhörer spielen möchte, findet hier gleich einen praktischen Klinkeneingang in unmittelbarer Reichweite.

Ergonomisch kann der Monitor in den Tests überzeugen und bietet seinen Nutzern mit Pivot-Funktion, schwenkbarem Träger (90 Grad) und neigbarem Display mannigfaltige Möglichkeiten zur individuellen Ausrichtung. In der Höhe gewährt der Monitor einen Spielraum von gut 14 cm. Dank der feinfühligen Mechanik gehen Änderungen ohne unnötigen Kraftaufwand von der Hand.

In optischer Hinsicht ist der Monitor ein Hochgenuss und weiß mit seinem schwarzen, matten Plastik und roten Stilelementen zu gefallen. Ein sehr umfangreiches Aufkommen an Anschlüssen warten unterhalb auf der Rückseite des Monitors. Dort lassen sich die ODS-Fernbedienung am Mini-USB-Steckplatz unterbringen und auch Grafikkarten via D-Sub (VGA), DVI-D, DisplayPort 1.2 oder HDMI 1.4 (x2) an das Gerät anbinden. Der dritte USB-Steckplatz ist auf der Rückseite an der Anschlussleiste anzutreffen.

Sehr handlich ist der kleine Griff am Bildschirmträger für den unkomplizierten Transport des Monitors zur nächsten Netzwerkparty. Eine kleine Aussparung am Boden dient als bündelnder Kanal für alle verlegten Kabel. Dank des geordneten Verlaufs bleibt der PC-Tisch weiterhin sauber strukturiert.


Bildqualität und Technik

Das Display bringt 1920 x 1080 Bildpunkte auf 27 Zoll unter. Für heutige Verhältnisse ist dies ein recht alt gediegener Standard. Bei einem Monitor für Hardcore-Zocker mag dies daher nicht mehr sonderlich anziehend wirken, da die Pixeldichte mit 92 dpi vergleichsweise bescheiden ausfällt. Aber Pixel sind nicht alles: Echte Gamer gieren nach Frames und wissen eine möglichst flüssige Abfolge der gezeigten Bilder sowie glasklare Darstellung überaus zu schätzen. Es ist also kein Wunder, dass der BenQ XL2720Z auf einem TN-Panel aufbaut und dadurch eine flotte Reaktionszeit von 1 ms GTG erzielt. Dieser Sollwert deckt sich auch fast mit der Praxiserfahrung im Betrieb. Wer den Overdrive weiter hochschraubt, riskiert im Gegenzug unappetitliche Doppelkonturen. Die Werkseinstellung ist allgemein vorzuziehen und liefert bereits eine extrem schnelle Pixelbeschleunigung und optimale Bildqualität, was in anderen Test erwiesen wurde. Trotz dieses sensationellen Wertes bleibt allerdings ein gewisses Restmaß an Bewegungsunschärfe aus technischen Gründen immer bestehen. Die glorreichen Zeiten gestochen scharfer Bewegungen und gut lesbarer Scroll-Texte aus der Ära der Röhrenbildschirme sind aber nicht vergessen.

Mit der BenQ Blur Reduction schaltet der Monitor schlicht zwischen den verwaschenen Übergängen von Start und Endzustand der einzelnen Flüssigkeitskristalle das Licht aus. Folge: Diese werden einfach ausgeblendet. Damit dies allerdings unbemerkt vonstattengeht, ist eine hohe Framerate erforderlich, sonst machen Nutzer nämlich mit einer anderen Eigenart der CRT-Generation, dem Bildschirmflimmern, Bekanntschaft. Diese Funktion lässt Bilder erstaunlich scharf aussehen, benötigt aber auch entsprechende GPU-Pferdestärken im Desktop-Gehäuse. Primär dürften also Enthusiasten mit Edel-Hardware oder Freunde von älteren Spielen dieses Feature voll auskosten. Völlig unabhängig vom Hardware-Setup ist die hohe Augenfreundlichkeit des Gerätes. Auf die manchmal flackernde PWM-Technik zur Helligkeitskontrolle wurde vollends verzichtet. Außerdem verhilft der Low-Blue-Light-Modus Augen zu einer längeren Aufmerksamkeitsspanne dank reduziertem Blaulichtanteil. Weniger gelungen ist der mäßige DELTA-E-Wert mit 4,8 im Schnitt. Die Farbwiedergabe hat also mit einigen Ungenauigkeiten zu kämpfen, so dass selbst der sRGB-Farbraum nicht vollständig von dem Gerät wiedergegeben wird.

Bei der Homogenität der LED-Beleuchtung präsentiert sich laut anderer Tests ein gemischtes Bild. Ein Abfall mit fast 10% zu den Rändern trübt ein wenig die bisher so positiven Eindrücke und besticht bei einfarbigen Hintergründen durch eine schwach sichtbare Unregelmäßigkeit. Im normalen Gaming-Alltag ist dies jedoch kaum wahrzunehmen. 260 cd/m² liefern in jedem Fall ausreichende Lichtreserven für normale Räume. Mittels Display Pilot dürfen Spieler sogar ihren Vorbildern nachahmen und deren Monitorprofile aus der Cloud direkt auf ihren PC herunterladen. Außerdem ist der Zugang per Maussteuerung zu allen relevanten OSD-Elementen ohne einen Fingergriff zum eigentlichen Bildschirm durchführbar. Als Zusatz spendiert der Black eQualizier Spielern durch Aufhellung dunklerer Schattenbereiche mehr Übersicht und somit bei Wettkämpfen einen kleinen Vorteil bei der Orientierung. Mitteltöne und Lichter werden dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen. Angenehm niedrig fällt auch die Leistungsaufnahme im Werksbetrieb mit maximal 35 Watt aus.


Vorteile, Nachteile und abschließendes Fazit

Vorteile:

  • exzellente Geschwindigkeit und 144 Hz-Support
  • keine Bewegungsunschärfe
  • sehr gute Ergonomie und wertiges Design
  • sehr gute Grundausstattung

Nachteile:

  • Preis-Leistung nur befriedigend
  • Farbraumabdeckung könnte besser sein

 

Fazit:

Äußerlich gibt es dem BenQ XL2720Z gewiss nichts anzukreiden. Dieser Gaming-Monitor ist ein waschechtes Zocker-Display durch und durch. Allerdings scheint die vergleichsweise geringe Auflösung in Full HD auf 27 Zoll auf den ersten Blick etwas unspektakulär. Dieses Manko gleicht die sehr hohe Bildfrequenz von 144 Hz in Kombination mit dem spürbar schärferen Bild dank Blur Reduction problemlos wieder aus. Reaktions- und Verzögerungszeiten liegen mehr als nur im grünen Bereich und sind geradezu vorbildlich. Dafür schwächeln einzelnen laut anderer Tests die Farbnuancen etwas und wirken hier recht durchschnittlich im Vergleich zu IPS-Bildschirmen.

Aber: Spielern kann dieser Fauxpas egal sein, nur geschulte Augen von Grafikern könnten sich daran eventuell stören. Für einen Preis von ca. 479€ ist das Gerät jedoch nicht mehr konkurrenzlos. Auch der größere Bruder BenQ XL2730Z gräbt ihm für nur 100 Euro Aufpreis mit noch besseren Features und einer höheren Auflösung das Wasser ab.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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